LABOR · MONOGENES SIGNAL · 2026

Streifenlicht

Acht Segmente · vier Schichten · eine Messlinie

L · 01

Labor

8 SEGMENTE
Streifenlicht-ScanMESSLINIE ZIEHEN · KLICK WECHSELT DIE SCHICHT

Messkurve: Intensität entlang der Messlinie (oben → unten). Mit „○ TON“ wird sie als Wellenform hörbar – derselbe Weg, auf dem der Ton von Kapitel I entstanden ist.

L · 02

Verfahren

PYTHON · NUMPY · OPENCV

1 · Bandpass. Pro Segment wird im Spektrum die dominante Streifenperiode gesucht (Maximum über Ringe, Ausschluss tiefer Frequenzen) und ein isotroper Log-Gabor-Filter daraufgesetzt.

2 · Monogenes Signal. Riesz-Transformation des gefilterten Bildes: zwei Komponenten R1, R2 liefern zusammen mit dem Bandpass f die lokale Amplitude, Orientierung und Phase φ = atan2(R·n, f) – unabhängig davon, wie sich die Streifen über Gesicht, Rücken oder Arm krümmen.

3 · Schichten. Gewickelte Phase φ ∈ [0, 2π) als Blattgold-Sägezahn · sin φ als Höhenfeld mit Streiflicht (Aluminium-Relief) · |φ| ≈ 0 als Isophasen-Linien (rot) · Amplitude als Maske.

4 · Messlinie. Die rote Linie trennt zwei Schichten; die Messkurve ist das Intensitätsprofil der Fotografie unter der Linie. Ihre Fourier-Koeffizienten (64 Harmonische) werden als PeriodicWave zu Klang.

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