MEDIENWERKSTATT006 · 1990 — 2027 → · 19.10.2026

HALLE 006

WERKSTATT · REKONSTRUKTION · ZWILLING · ZEITKÖRPER

Die Projektseite medienwerkstatt006.at ist seit 1990 gewachsen: 316 Werke im Projektindex, 32 973 Dateien im Seitenordner, getrennt durch Schrägstriche, sortiert von 2027 nach 1990. HALLE 006 nimmt diese Struktur wörtlich und baut sie zweimal: einmal als helle Halle bei Tageslicht, in der jedes Werk ein offener Arbeitsstand ist – Bühnenrahmen, aufgeklappte Kiste, Leuchtkasten, Gitterkörper –, einmal als reine Datenstruktur auf Papiergrund. Am Ende öffnet sich das Dach, und für 2028 stehen leere Rahmen bereit. Dazu kommen ein bespielbares Modell, ein virtueller Zwilling als Labor und ein Spiel, das Raum und Zeit dieser Praxis als Experiment zwischen Kunst und Wissenschaft durchquert.

  • Werkstatt · GLB · photorealistisch
  • Filme 222 s · 4:33 · Trailer 2:22
  • 4K · 3840 × 2160 · 25 fps
  • Rekonstruktion · hell · 188 s
  • Experience · Labor · Zwilling
  • ZEITKÖRPER · Desktop · AR
00

Werkstatt statt Gruft

Die Seite war nie ein Schaufenster. Sie ist ein Archiv, das sich selbst schreibt: lange Listen, Jahreszahlen, Schrägstriche, Unterseiten wie grabo001.htm bis grabo168.htm, pathfl1_01 bis pathfl1_40, eine Oper in Fragmenten, ein Orakel, ein Bildapparat der Tatsachen. Diese Ordnung ist Material – kein Hintergrund. Aber ein Archiv, das nur aufbewahrt, wird zum Grabfeld. Die erste Fassung der Halle zeigte das unfreiwillig: schwarze, liegende Blöcke in Reihen.

Die Neufassung kehrt die Lesart um. Das Material ist hell – Sichtbeton, Siebdruckplatte, Aluminium, Milchglas –, die Form folgt dem Medium des Werks (Performance/Tanz/Theater: Bühnenrahmen · Installation/Skulptur: offene Kiste · Video/Musik: Leuchtkasten · KI/XR/AR/3D: Gitter), die Anordnung bleibt gezählt: die tatsächliche Produktionskurve 1990–2027. Werkbänke, Stative, Gerüste und Kabel zeigen eine Praxis im Betrieb. Das Licht kommt aus den Werken und durch die Oberlichter; am Schluss öffnet sich das Dach, und die Zukunft ist ein Feld leerer Rahmen.

01

Vier Filme · Trailer · 4:33 · 222 s · Rekonstruktion

HALLE 006 · WERKSTATT · TRAILER · 2:22 · 4K-Master · Webfassung 1920 × 1080 · Ton: Raumklang der Halle, Röhren, Atelier, Aluminium, Dachantrieb, Außenluft ·
HALLE 006 · WERKSTATT · LANGFASSUNG · 4:33 · fiktionale 3D-Szene · photorealistische Fassung · 4K-Master · Webfassung 1920 × 1080 · 25 fps ·
  1. HALLE 006 · 0:00Dämmerung. Die Röhren schalten Reihe für Reihe ein, Tageslicht fällt durch die Oberlichter.
  2. I · 1990–1999 · 0:20In Schwebe · Timecut · The Bodybox · Pathfinder · Living Sculpture
  3. II · 2000–2009 · 1:02Netz, Körper, Bühne – Rahmen, Kisten und Werkbänke werden dichter.
  4. III · 2010–2019 · 1:40Archiv · Atelier: 41 Werke 2013, 41 Werke 2015. EIS.stein, The Stone, Hyperillusion.
  5. IV · 2020–2027 · 2:30Gitterkörper, Bohrkerne der Reliquie WEIN4, der Skydancer richtet sich auf, die Wunderkammer.
  6. V · 2028 → · 3:16Leere Aluminiumrahmen richten sich auf – die nächsten Werke haben noch keinen Titel.
  7. AUSBLICK · 3:42Das Dach gleitet auf, die Kamera steigt ins Freie: das Feld als Produktionskurve, der Horizont offen.
Dämmerung · RöhrenArbeitsstände · offene KistenAufsicht im Tageslicht2028 → leere RahmenDas Dach öffnet sichAusblick: Produktionskurve
HALLE 006 · WERKSTATT · 222 s · 3:42 · Fassung in der ursprünglichen Länge · 4K-Master · Webfassung 1920 × 1080 ·
REKONSTRUKTION · DATEIKÖRPER / INDEX · HELLE FASSUNG · 3:08 · reduziert, abstrahiert, experimentell · Tinte auf Papier · 4K-Master · Webfassung 1920 × 1080 · Ton: Sonifikation der Daten ·
  1. 01 · DATEIKÖRPER · 0:0032 973 Dateien als radialer Baum – .htm tintenschwarz, .glb petrol, .mp4 karmin.
  2. 02 · INDEX · 0:34Zeit-Barcode: ein Scan von 1990 bis 2027, jedes Werk ein Strich, jeder Tag eine Spur.
  3. 03 · VERNETZUNG · 1:40Bögen zwischen Werken, die seltene Tags teilen.
  4. 04 · SEITE · 2:26Die elf Abschnitte der index.htm als Schichten.
  5. 05 · / · 2:54Alles fällt in einen Schrägstrich.
DateikörperIndex 1990 → 2027Vernetzung

Alle Filme sind deterministisch aus denselben Szenen gerendert – eine Story von 273 s, geschnitten zu 4:33, 222 s und 2:22. Die 4K-Master (HEVC, 3840 × 2160, AAC) entstehen auf der GPU (WebGL/Metal, VideoToolbox) und liegen im Produktionsarchiv; auf dieser Seite laufen die Webfassungen.

02

Zwei animierte 3D-Szenen · GLB

HALLE 006 · Werkstatt – fiktional, photorealistisch, Tageslicht. Halle 72 × 31 × 11 m mit Schiebedach (24 Paneele, Oberlichter), 316 Arbeitsstände in fünf Formen nach Medium, 316 Siebdruck-Etiketten (ein Atlas), 109 Monitore, Werkbänke mit Drucken und Bildschirmen, Stative, Gerüste, elf Ikonen, Pathfinder-Linie 69 m, Kugelkopf, Rahmen für 2028 →, Lichter als KHR_lights_punctual, Kamera „Kamera_Werkstatt“. Animation „HALLE_006_Werkstatt_273s“. Jedes Werk trägt Titel, Jahr, Tags, Form und Link als glTF-Extras.

REKONSTRUKTION · Dateikörper / Index – rekonstruiert, reduziert, helle Fassung. Punkte, Linien und Schichten aus den echten Daten: der Dateibaum des Seitenordners (Stand 18.10.2026), der Projektindex als Zeit-Barcode mit 16 Tag-Spuren, Bögen gemeinsamer Tags, die Abschnitte der index.htm – Tinte, Petrol, Karmin, Orange auf Papier. Animation „REKONSTRUKTION_006_188s“, Kamera „Kamera_Rekonstruktion“.

04

Verfahren · Daten · Transparenz

QuelleProjektindex der index.htm (316 Einträge mit Jahr und Tags, Stand 18.10.2026) · Dateibaum des Freigabe-Ordners mw006 (32 973 Dateien, 6,8 GB, ohne Backups) · 109 Projektbilder aus den Unterseiten · Abschnitte der index.htm
Szenenprozedural in three.js r169 gebaut, als glTF 2.0 mit Animation exportiert; Werkfeld in fünf Formen nach Medium, Etiketten als Textur-Atlas (316 Siebdrucke), Monitore und Drucke als Bild-Atlas
FilmeBild für Bild aus denselben Szenen gerendert (deterministische Zeit), 4K 3840 × 2160 auf der GPU (WebGL/Metal, WebCodecs/VideoToolbox, HEVC) und Webfassungen 1920 × 1080 H.264, 25 fps; Ton synthetisch und ereignisgenau (Python/NumPy), Hallraum per Faltung
InteraktivWebGL im Browser, keine Daten verlassen das Gerät; Labor mit getUserMedia, MediaRecorder, Web Audio, BroadcastChannel; Spiel als Electron-App (macOS arm64) und als Offline-Fassung
ARUSDZ für iOS AR Quick Look, GLB für Android Scene Viewer und WebXR; die Wunderkammer des Spiels wird lokal als GLB/USDZ erzeugt
AI Art TransparencyKonzept, Auswahl und Urteil: Markus Wintersberger. Code, Szenen, Klang und Texte KI-unterstützt entwickelt (Claude, Anthropic); keine generativen Bildmodelle – alle Bilder sind Renderings der Szenen oder eigene Projektfotos.

HALLE 006 · WERKSTATT · Konzept Markus Wintersberger · medienwerkstatt006 · Wien 2026 · in Bezug auf nagl~wintersberger, Lucid Dreams, GöttwAIg Wunderkammer(21), Reliquie WEIN4, Masterklasse Experimentelle Medien (USTP).

◆ Masterklasse Digital
Design
it starts with your idea →