← INNER SPACE · ZEITGEFLECHT · UNTERSEITE · 3D
INNER SPACE
Bühnenraum · glTF 2.0 · vier Zentren · 3D-Animation 1:30
Modell
GLB · ANIMIERT · ZIEHEN = DREHEN · SCROLLEN = ZOOMENglTF 2.0 Binary · 3,5 MB · Animation „Raum als Partner“: die Lichtschalen drehen sich in 40 s um ihre Tänzerin (Zentren 1 und 3 rechts-, 2 und 4 linksherum) · emissive Materialien – am besten mit dunklem Hintergrund · öffnet in Blender, three.js, Unity, Unreal. Online auch auf Sketchfab. AR auf Android (Scene Viewer / WebXR).
Sketchfab
SK · GLB ONLINEDasselbe Modell auf Sketchfab: mit eigener Beleuchtung, VR-Ansicht und Vollbild – zum Teilen und Einbetten.
Das Modell oben (model-viewer) wird von dieser Website geladen. Die Sketchfab-Ansicht lädt erst nach Klick; dabei werden Daten an Sketchfab (Epic Games) übertragen – siehe Datenschutz.
3D-Animation
1:30 · 2 250 FRAMES| 0:00 | Anflug – die Projektionsflächen leuchten nacheinander auf |
| 0:12 | Entlang der vier Zentren – Kamerafahrt an der Reihe |
| 0:33 | In der Kinesphäre – Umkreisung, Zentrum 2 zeichnet seine Schale neu |
| 0:50 | Aufsicht – die Fäden des Zeitgeflechts wachsen zwischen den Zentren |
| 1:04 | Raum als Partner – Schrägsicht, die Figuren tanzen |
| 1:18 | Rückzug und Titel |
Szene
18 KNOTEN| Knoten | Inhalt | Material |
|---|---|---|
| Buehnenboden | Boden 18 × 7,5 m | schwarz, glänzend |
| Projektion_1–4 | Projektionsflächen 3,6 × 2,0 m mit Lichtzeichnungen 171, 079, 220, 056 | emissiv, Textur |
| Taenzerin_1–4 | Knochenlinien-Figuren (16 Gelenke) in vier Posen – nach Mareys geometrischer Chronophotographie | emissiv, warmweiß |
| Kinesphaere_1–4 | Ikosaeder, Radius 1 m, um jede Tänzerin (nach Laban) | emissiv, gedämpft |
| Lichtzeichnung_1–4 | je bis zu 170 Raumlinien aus der skelettierten Lichtzeichnung, auf eine Schale um die Tänzerin gelegt; animiert | emissiv, weiß |
| Zeitgeflecht | 30 Bézier-Fäden zwischen benachbarten Zentren | emissiv, Glut #ff6624 |
Rekonstruktion
VOM VIDEO ZUM RAUMDas Video von 2011 zeigt vier kleine Projektionsfenster nebeneinander: in jedem eine Tänzerin vor einer Wand aus live zugespielten Lichtzeichnungen. Der Bühnenraum übersetzt diese Anordnung in eine begehbare Szene – vier Zentren im Abstand von 4,2 m, jedes mit Projektionsfläche, Figur und Raum.
Die Figuren sind bewusst keine Körpernachbildung: Wie Mareys Läufer im schwarzen Anzug mit weißen Streifen bestehen sie nur aus Knochenlinien und Gelenkpunkten – Bewegung als Linie. Ihre Posen sind aus den Fotografien abgeleitet: ausgebreitet, kniend, ausgreifend, eingefaltet.
Die Lichtzeichnung verlässt die Wand: Die skelettierten Linien jeder Zeichnung werden auf eine Schale um die Tänzerin gelegt – ein Raum aus Licht, in dessen Zentrum sich die Tänzerin erfindet. Die Kinesphäre (Laban) markiert die Reichweite des Körpers; die orange Fäden verbinden, was im Original nebeneinander lief.