Die Kinofassade wird nicht bloß Projektionsfläche, sondern aktiver Bestandteil einer choreografierten Bild-Klang-Komposition.
Eine mediale Raumszenografie zwischen Fassade, Körper, Projektion und sonarem Resonanzraum.
PRELOAD EUTOPIA ist eine Voraberklärung und ein Vorblick auf eine mediale Raumszenografie im Regierungsviertel St. Pölten. Am 22. Juni 2004 wird die Fassade des Cinema Paradiso zum Bildträger eines produzierten Lebendigen: choreografierte Körper modulieren den Bildraum und bewegen sich scheinbar entlang des Gebäudekörpers.
Sonare Resonanzen öffnen Architektur- und Projektionsraum nach innen. Das projizierte Bild dringt in das Gebäude ein und erzeugt geometrisch gebrochene Einblicke. Die Personen im Inneren werden Teil des Gesamtbildes und interagieren mit Projektionsfeldern und Soundflächen.
Die Grenze zwischen Innen- und Außenraum wird projektiv und akustisch aufgehoben: Pixelströme, Körper und Klang bilden eine temporäre, raumbrechende Medienarchitektur.
