Die bewegte Wasserfläche wird zur instabilen, reflektierenden Projektionshaut.
Eine virtuelle Gartenarchitektur aus Wasser, Projektion, Licht, Sound und choreografischer Bewegung.
Eine künstlich geschaffene Wasserfläche markiert den Eintritt in die Gartenwelt Tulln. Das rechteckige Becken erscheint wie ein horizontaler Bildschirm und wird durch die Audio-, Video- und Lichtinstallation KREISELSCHNECKE in einen natürlich-künstlichen Schwebezustand überführt.
Die Fontänen formen einen Wasserbogen, der bei Dunkelheit mit morphischen Bildwelten bespielt wird. Naturbilder, Geistwesen, Farbräume und kosmische Assoziationen verbinden sich mit Wasserbewegung, LED-Konturlicht und stroboskopischen Lichtimpulsen.
Subtile Klangwogen und liquide Soundflächen verdichten die Installation zu einem virtuell-realen Signet: einem fließenden Torbogen zwischen Garten, Bildraum und Wahrnehmung.
